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Oscar-nominierter Kurzfilm bereits im Internet (27.1.2012)
Unter den Oscar-Nominierungen für animierte Kurzfilme ist auch der Film „Die fantastischen fliegenden Bücher des Morris Lessmore“, eine Produktion des ehemaligen Pixar-Illustrators William Joyce und des Regisseurs Brandon Oldenburg. Unmittelbar nach der Nominierung hat das Animationsstudio Moonbot den kompletten Film im Internet auf der Videoplattform Vimeo veröffentlicht, berichtet aktuell DIE ZEIT. - Hier der Artikel mit dem Video… - Hier die Verlinkung mit Vimeo... | | |
Oscar-Kandidaten "Marilyn" & "Monsieur Lazhar" bei deutschen Verleihern (27.1.2012)
Der AscotElite Filmverleih hat die Rechte des bereits mehrfach ausgezeichneten Filmes und Oscar-Kandidaten MY WEEK WITH MARILYN erworben und wird ihn vorraussichtlich am 19. April 2012 in die Kinos bringen (Vertrieb: 24 Bilder). Sowohl Michelle Williams als "Beste Hauptdarstellerin" als auch Kenneth Branagh als "Bester Nebendarsteller" sind für einen Oscar nominiert. Für ihre überzeugende Darstellung der Marilyn Monroe hat Michelle Williams bereits den Golden Globe für die "Beste Hauptdarstellerin Komödie/Musical" erhalten, außerdem den Toronto Film Critics Association Award ("Beste Hauptdarstellerin"), den Desert Palm Achievement Award beim Palm Springs International Film Festival sowie den Award "Actress of the Year" beim Hollywood Film Festival.
Einen aktuellen Oscar-Kandidaten vermeldet auch der Arsenal Filmverleih: Der Quebec-kanadische Film MONSIEUR LAZHAR von Philippe Falardeau ist in der Sparte 'bester fremdsprachiger Film' für den OSCAR 2012 nominiert worden. Dieses einfühlsame Drama um einen algerischen Immigranten in Montréal wird am 12.4.2012 von Arsenal (Vertrieb: Central) in die deutschen Kinos gebracht. Arsenal; „Wir hoffen sehr, daß es diesmal klappt, nachdem von derselben Produktionsfirma letztes Jahr unser Titel DIE FRAU DIE SINGT unter den letzten 5 für den Auslandsoscar war.“
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Schulmaterialien zu "The Artist" (26.1.2012)
Für den von der Kritik gefeierten und bei den diesjährigen Oscars zehnfach nominierten Stummfilm THE ARTIST gibt es nun auch Unterrichtsmaterialien auf www.kinofenster.de. Das Onlineportal für Filmbildung bietet mit einer Filmbesprechung, einem Interview mit dem Regisseur Michel Hazanavicius und Informationen zur Stummfilmära sowie Sounddesign vielfältige Möglichkeiten, den Film im Schulunterricht auf spannende Weise zu behandeln. Das Arbeitsblatt zeigt auf, wie Kinder und Jugendliche Filmausschnitte aus THE ARTIST selbst mit Geräuschen vertonen und die Unterschiede zwischen Stumm- und Tonfilmen erörtern können. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich mit weiteren Stummfilmen von Charlie Chaplin bis Fritz Lang zu beschäftigen. » mehr... | | |
Gratulation zum 50-jährigen Programmkino-Jubiläum in Essen (26.1.2011)
Die Essener Programmkinos feiern in diesen Tagen das 50-jährige Jubiläum der Filmtheaterbetriebe Hanns Peter Hüster (s.u.). Der Vorstand der AG Kino-Gilde gratuliert dazu herzlich. In einem ausführlichen Grußwort des langjährigen Verbandsvorsitzenden Dr. Detlef Rossmann heißt es: "Welch ein Jubiläum! Hüster steht in einer Reihe mit den großen Programmkino - Machern jener Jahre wie Werner Grassmann aus Hamburg, Gerd Settje aus Bremen, Ulrich Gregor aus Berlin, Gerd Zimmermann aus Bonn oder natürlich Heiner Pier aus Münster, um nur einige zu nennen. Die Programmkinos und Filmkunsttheater in Deutschland und Europa brauchen solche Kinomacher mit Leidenschaft wie Hanns-Peter Hüster." - Der ganze Wortlaut hier...
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Berlinale-Eröffnungsfilm bei capelight pictures (26.1.2012)
Der Eröffnungsfilm der Berlinale am 9.2., der Historienfilm LES ADIEUX À LA REINE, wird mit dem deutschen Titel LEB WOHL, MEINE KÖNIGIN! am 24. Mai 2012 in den Kinos starten, Verleih ist capelight pictures. Regisseur Benoît Jacquot sowie die Hauptdarstellerinnen Diane Kruger und Léa Seydoux werden zur Weltpremiere im Rahmen der Berlinale erwartet. | | |
Osar-Nominierungen im Pressespiegel (25.1.2012)
Allerorten werden die gestrigen Oscar-Nominierungen bewertet! DER TAGESSPIEGEL Berlin befindet: "Das Kino (...) ist retro wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In Zeiten der ökonomischen Krise wie der Fixierung auf nur mehr technische Neuerungen besinnt es sich auf seine alten, um nicht zu sagen: uralten Werte. Wo der Markt gierig auf den ästhetisch oft unbefriedigenden 3-D-Boom setzt und mit der Schwemme von Remakes und Sequels nur mehr seine lähmende Fantasielosigkeit beweist, genügen ein paar luftige, unangestrengt tiefsinnige Filme über die Anfänge des Kinos, um die knapp 6000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences zu einem wahren Nominierungssegen hinzureißen." DIE ZEIT vermerkt, dass es wieder mal die üblichen, großen, bekannten Namen sind, die alles unter sich ausmachen - um zum Schluss auf eine "kurze" deutsche Oscar-Hoffnung hinzuweisen, nämlich auf den nominierten Kurzfilm "Rusa" der deutschen Filmer Max Zähle und Stefan Gieren: "Die beiden erzählen darin die Geschichte eines deutschen Paars, das in Kalkutta ein indisches Waisenkind adoptiert. Der Film hat bereits etliche Auszeichnungen bekommen, darunter auch den Student Academy Award. Nun soll der große Oscar folgen. Die Chancen stehen gut." Dagegen weiß DER SPIEGEL schon jetzt, wer die Verlierer sind: "Vor allem Clooney könnte also in diesem Jahr zu den großen Verlierern der Oscar-Saison zählen, denn sein ambitioniertes Polit-Drama "The Ides of March", bei dem er eine der Hauptrollen spielt und Regie führte, bekam nur eine Nominierung für das beste adaptierte Drehbuch." Und die Berliner Zeitung schließlich wusste sogar, dass Martin Scorsese noch in New York schlief , als die Nominierungen vor Sonnenaufgang in Hollywood verkündet wurden... | | |
Oscar-Nominierung für Wim Wenders und "Pina"! (24.1.2012)
Die OSCAR-Nominierungen sind raus – und Wim Wenders ist mit „Pina“ tatsächlich für den Oscar nominiert! Nicht als fremdsprachiger Film, aber in der Sparte Dokumentarfilm. Das Feld führt Martin Scorseses „Hugo Cabret“ an mit 11 (!) Nominierungen, dann folgt gleich „The Artist“ mit 10 Nominierungen. Der aktuell startende „The Descendants“ wurde für 5 Oscars nominiert, u.a. Bester Film, Beste Regie und Bester Hauptdarsteller George Clooney. Verliehen werden die Oscars am 26. Februar in Hollywood/Los Angeles. – Website: www.oscar.com und www.imdb.com/oscars/nominations | | |
Neustarts im Schatten von "Ziemlich beste Freunde" (24.1.2012)
Der Siegeszug der warmherzigen französischen Komödie "Ziemlich beste Freunde" ist ungebrochen - und wird wohl auch noch lange anhalten. Neu eingestiegen sind gleich fünf Filme: Clint Eastwoods Porträt des berüchtigten CIA-Direktors "J. Edgar" Hoover mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle war erfolgreich, aber auch die moderne Goethe-Neuinterpretation "Faust" und - besonders erfreulich - das harte, aber authentische Neonazi-Porträt "Kriegerin" konnten sich behaupten. Weitere Neustarts sind die französischen Filme "Mein liebster Alptraum" mit Isabelle Huppert und "Bezaubernde Lügen" mit Audrey Tautou.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier... | | |
Neuer Gilden-Dienst (23.1.2012)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Der Junge mit dem Fahrrad", "In Darkness", "Hugo Cabret", "Dame König As Spion" und "Sex on the Beach" hier... | | |
Preise des 33. Filmfestivals Max Ophüls Preis (23..1.2012)
Am Samstag, 21.1., wurden in Saarbrücken im Rahmen des 33. Filmfestivals Max Ophüls Preis die Gewinner ausgezeichnet. Der MAX OPHÜLS PREIS 2012 ging an MICHAEL von Markus Schleinzer (Österreich 2011), der am 26. Januar vom fugu Filmverleih ins Kino gebracht wird. Eine lobende Erwähnung der Jury an MARY & JOHNNY (Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal, Schweiz 2011) und DIE UNSICHTBARE von Christian Schwochow (Deutschland 2011), der bereits am 9. Februar in den Kinos staret. Der PREIS DER SAARLÄNDISCHEN MINISTERPRÄSIDENTIN ging an TRANSPAPA von Sarah Judith Mettke (Deutschland 2012). - Infos: www.max-ophuels-preis.de | | |
Bayerische Filmpreise u.a. für Doris Dörrie (20.1.2012)
Heute Abend verlieh Ministerpräsident Horst Seehofer im Münchner Prinzregententheater den Bayerischen Filmpreis. Günter Rohrbach, Corinna Eich und Jan S. Kaiser (Bavaria Pictures) erhielten den Produzentenpreis für den vom FilmFernsehFonds Bayern mitfinanzierten Film "Hotel Lux". Ein zweiter Produzentenpreis geht an Peter Rommel für den Film "Halt auf freier Strecke". Doris Dörrie wurde für ihren neuen Film "Glück" mit dem Regiepreis ausgezeichnet (der Film läuft auf der Berlinale und startet am 23.2.). Für ihre darstellerische Leistung wurde Bettina Mittendorfer geehrt, sie spielt die Hauptrolle in der Komödie "Eine ganz heiße Nummer", die mittlerweile mehr als 1,1 Millionen Zuschauer hatte. Weitere Darstellerpreise gehen an Steffi Kühnert und Milan Peschel für ihre Leistung in dem Film "Halt auf freier Strecke". Christian Zübert gewann den Bayerischen Filmpreis für sein Drehbuch zu "Dreiviertelmond", bei dem er auch Regie geführt hatte. Als bester Kinderfilm schließlich wurde "Wickie auf großer Fahrt (3D)" ausgezeichnet. | | |
Berlinale: 18 Weltpremieren im Wettbewerb (20.1.2012)
Mit weiteren sieben Filmen ist das Wettbewerbsprogramm der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin fast komplett. Bislang umfasst es 22 Filme, von denen 17 um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren werden. 18 Filme werden im Wettbewerb der Berlinale 2012 ihre Weltpremiere feiern. Als Sondervorführung im Berlinale Palast ergänzt Steven Soderberghs Actionthriller Haywire das Programm. „Wir freuen uns, dass viele der diesjährigen Wettbewerbsfilme als Weltpremieren in Berlin präsentiert werden können. Viele Beiträge im Wettbewerb 2012 handeln von Auf- und Umbrüchen, wechseln die Perspektive und zeigen die Geschichte und Geschichten aus der Sicht der Betroffenen“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick. » mehr... | | |
Kinotour "Die Unsichtbare" (20.1.2012)
Für seinen Erstlingsfilm "Novemberkind" erhielt der junge Regisseur Christian Schwochow vielfache Auszeichnungen, jetzt legt er mit "Die Unsichtbare" sein neues Drama vor, das er auf einer ausgedehnen Kinotour persönlich präsentiert. Es ist die Geschichte einer jungen Schauspielstudentin, die über ihre Grenzen gehen muss und dafür eine gefährliche Gratwanderung zwischen Theaterwelt und realem Leben in Kauf nimmt. Premiere ist am 25.1. in der Kulturbrauerei Berlin, anschließend geht Christian Schwochow auf Kinotour zusammen mit seiner Hauptdarstellerin Stine Fischer Christensen in folgenden Kinos: Thalia Potsdam, Ostertor Bremen, Filmstudio Essen, Bambi Düsseldorf, Rex Köln, Kino am Raschplatz Hannover, Programmkino Ost Dresden, Monopoll München, Friedrichsbau Freiburg, Atelier/Arsenal Tübingen, Cinema Frankfurt, Rex Darmstadt, Atlantis Mannheim, Atelier am Bollwerk Stuttgart. Die Baden-Württemberg-Premiere findet am 8.2.2012 im SCALA in Ludwigsburg statt. Regisseur Christian Schwochow, Ko-Drehbuchautorin Heide Schwochow, Produzent Jochen Laube und die Darsteller Stine Fischer Christensen und Ulrich Noethen werden anwesend sein. | | |
FFA-Informationsveranstaltung für Kinobetreiber zur Berlinale (19.1.2012)
Im Rahmen der diesjährigen Berlinale wird die FFA erstmals eine Informationsveranstaltung für Kinobetreiber anbieten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Aspekte der Kinoförderung, insbesondere vor dem Hintergrund erweiterter Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 12. Februar, von 13.00 bis 14.00 Uhr im Konferenzraum und Meeting Point der FFA am Hackeschen Markt statt, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. » mehr... | | |
50 Jahre Filmtheaterbetriebe Hüster in Essen (19.1.2012)
Die Essener Filmkunstheater feiern heute 50 Jahre Filmtheaterbetriebe Hanns-Peter Hüster. Anfang 1962 übernahm Hüster als einer der Pioniere der deutschen Programmkinoszene mit den Frillendorfer Lichtspielen sein erstes „richtiges“ Kino, am 19.01.1962 wurde es als Studio Filmforum mit „Pal Joey“ eröffnet. Im März 1971, ein halbes Jahr nach dem Abaton in Hamburg und ein Jahr vor der Gründung der AG Kino, eröffnete Hanns-Peter Hüster schließlich die Galerie Cinema, 1980 kam das Eulenspiegel hinzu, 1991 das Filmstudio und 1995 das Astra. Damit retteten die Essener Programmkinomacher um Hüster und Marianne Menze wunderbare Kinopaläste vor dem Sterben. 2003 schließlich konnte nach großer kommunal- und landespolitischen Überzeugungsarbeit die komplett restaurierte Lichtburg eröffnet werden.
– Die AG Kino-Gilde und Programmkino.de gratulieren ganz herzlich!
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"The Descendants" ist besonders wertvoll (19.1.2012)
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat neue Filmprädikate vergeben. Als "besonders wertvoll" wurden eingestuft: The Descendants ("Ein ehrlicher Film über 'echte' Menschen und Konflikte.), Hugo Cabret ("...ein zauberhaftes Märchen für alt und jung. Und außerdem Scorseses ganz persönliche Liebeserklärung an die Magie der bewegten Bilder."), Extrem laut und unglaublich nah ("Ein berührender Film über die Kraft der Trauer und des Loslassens."), Black Gold ("...ein Abenteuerfilm in der Tradition alter Filmklassiker mit prächtigen Bildern und einer überwältigenden Filmmusik.") und Knerten traut sich ("Das zweite Abenteuer von Lillebror und Knerten, den Helden einer norwegischen Kinderbuchreihe, überzeugt erneut durch die liebevolle Figurengestaltung und die kindgerechte Dramaturgie."). | | |
Wim Wenders’ „Pina“ auf der Shortlist (19.1.2012)
Wim Wenders‘ 3D-Tanzfilm „Pina“ ist einer von neun Filmen, die nun auf der Shortlist für den Besten fremdsprachigen Film bei den Oscars stehen. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt. Damit hat „Pina“ als deutscher Kandidat die nächste Hürde im Rennen um den Oscar genommen: Da die Produktion zuvor schon auf die Shortlist für die Kategorie Bester Dokumentarfilm schaffte, kann sich das Team um Wim Wenders Hoffnung auf Nominierungen in gleich zwei Kategorien machen. Die Oscar-Nominierungen werden am 24. Januar bekannt gegeben, die Verleihung der 84. Academy Awards findet am 26. Februar in Los Angeles statt. Am Dienstag wurde „Pina“ außerdem für einen BAFTA-Award von der British Academy of Film and Television Arts als Bester nicht-englischsprachiger Film nominiert. | | |
Berlinale zeigt Eisensteins "Oktober" (18.1.2012)
Die 62. Berlinale zeigt am 10. Februar im Friedrichstadtpalast die Premiere einer rekonstruierten Fassung von Sergej Eisensteins Klassiker "Oktober" aus dem Jahr 1928. Der Film wird mit der Originalmusik von Edmund Meisel vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Frank Strobel begleitet. "Oktober" läuft als Berlinale Special und ist Teil der Retrospektive "Die rote Traumfabrik". Weitere Infos unter www.berlinale.de | | |
"Kriegerin" im FAZ-Porträt (18.1.2012)
Am Donnerstag läuft der deutsche Film "Kriegerin" über eine junge Neonazi-Braut an - verstörendes Kino, "schockierend gut, schockierend aktuell", wie der STERN schrieb. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nun ein ausführliches Porträt der überzeugenden Hauptdarstellerin, Alina Levshin, zu lesen. Unter der Überschrift "Sie kann auch anders" heißt es: "Die Schauspielerin Alina Levshin, geboren in Odessa und seit 21 Jahren Berlinerin, entflieht dem Rollenbild der Russin vom Dienst: In 'Kriegerin' verstört sie als ostdeutsches Nazi-Mädchen." - Der ganze FAZ-Artikel hier... | | |
"Das bessere Leben" im Berlinale-Panorama (17.1.2012)
Die Premiere der deutsch-französisch-polnischen Koproduktion DAS BESSERE LEBEN (OT: ELLES) von Malgoska Szumowska mit Juliette Binoche in der Hauptrolle eröffnet die Reihe Panorama Special der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der neue Film der "Das Leben in mir"-Regisseurin erzählt von der Pariser Journalistin Anna (Juliette Binoche), die für einen Artikel über das Leben von Studentinnen recherchiert, die ihr Geld als Prostituierte verdienen. Zorro Film bringt "Das bessere Leben" am 29. März 2012 ins Kino. | | |
"Glück" im Berlinale Special-Programm (17.1.2012)
Als Teil des offiziellen Programms der Filmfestspiele Berlin werden im Berlinale Special 2012 aktuelle Werke zeitgenössischer Filmemacher, filmische Portraits herausragender Persönlichkeiten, außergewöhnliche Formate und restaurierte Meisterwerke der Filmgeschichte gezeigt. Spielorte sind der Friedrichstadt-Palast, das Kino International und das Haus der Berliner Festspiele. Nun stehen zwölf weitere Titel für das diesjährige Berlinale Special Programm fest - u.a. Doris Dörries Schirach-Verfilmung "Glück". » mehr... | | |
Zwei neue Gesellschafter für die Freiburger Filmkunstkinos (17.1.2012)
Am 1. Januar 2012 traten Michael Isele und Ludwig Ammann vom Freiburger Filmkunstverleih Kool Filmdistribution GbR den Friedrichsbau-Lichtspielen und dem Harmonie Arthaus von Michael Wiedemann bei; als Mitgesellschafter der Harmonie ist weiterhin Marc Seul dabei. Die Kinos firmieren künftig als Friedrichsbau-Lichtspiele GmbH & Co. KG und Harmonie Arthaus GmbH & Co. KG. » mehr... | | |
Arthouse-Charts: Ziemlich begeisterte Zuschauer (17.1.2012)
Anfangs ein Hit in den Arthouse-Kinos, jetzt überall: "Ziemlich beste Freunde" ist ein außergewöhnliches Phänomen und absoluter Publikumsliebling. In seinem Schatten haben es andere anspruchsvolle Filme zur Zeit schwer - einzig "The Ides of March" hält sich gut und der Arthouse-Langläufer "Der Gott des Gemetzels". Die Neustarts dieser Woche wie z.B. der schräge Finnen-Spaß "Helden des Polarkreises" konnten sich dagegen leider gar nicht durchsetzen.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier... | | |
Neuer Gilden-Dienst (16.1.2012)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball", "Die Summe meiner einzelnen Teile", "Tage, die bleiben", "Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers", "J. Edgar", "Drive" und "Fünf Freunde" hier... | | |
ZEIT Online zeigt kostenlos Dokumentarfilm (16.1.2012)
Was soll man davon halten? ZEIT ONLINE und Doc Alliance zeigen hochwertige Dokumentarfilme kostenlos und in voller Länge im Internet! Seit dem Wochenende zeigt ZEIT ONLINE den mehrfach prämierten Dokumentarfilm (u.a. Europäischer Filmpreis, Deutscher Filmpreis) „Workingman`s Death“ von Michael Glawogger. Der Film wird für vier Wochen kostenfrei in voller Länge im Videobereich von ZEIT ONLINE www.zeit.de/video zu sehen sein. Der Film ist Teil einer Reihe von Dokumentarfilmen, die in Zusammenarbeit mit dem Filmportal Doc Alliance Films www.dafilms.com gezeigt werden. Hinter Doc Alliance stehen sechs europäische Dokumentarfilmfestivals (CPH:DOX Copenhagen, DOK Leipzig, FID Marseille, IDFF Jihlava, Planete Doc Review Warschau und Visions du Réel Nyon). | | |
3 Golden Globes an "The Artist" (16.1.2012)
Die Golden Globes, die Preise der Auslandspresse in Hollywood und allgemein als „zweitwichtigste“ Filmpreise nach den Oscars gehandelt, gingen erwartungsgemäß an die Favoriten: Drei Preise gingen allein an die umjubelte Stummfilm-Hommage „The Artist“ (Beste Komödie/Musical, Bester Darsteller Jean Dujardin, Beste Musik). Bester Film Drama wurde „The Descendants“ mit George Clooney in der Hauptrolle, der Regiepreis ging an Martin Scorsese für seinen „Hugo Cabret“, und Meryl Streep erhielt den Golden Globe als beste Darstellerin für ihre Margret Thatcher-Rolle in „Die eiserne Lady“ – es war übrigens ihre 26. Nominierung! Die Nebendarsteller-Ehrungen gingen an Octavia Spencer für ihre Rolle als schwarzes Hausmädchen in dem Rassendrama „The Help“, und der 82-jähriger Christopher Plummer bekam den Preis für seine Nebenrolle in „Beginners“. Die Auszeichnung für das Beste Drehbuch ging an Woody Allen für "Midnight in Paris", und als Bester fremdsprachiger/nicht-englischsprachiger Film wurde der Berlinale-Gewinner "Nader und Simin - Eine Trennung" geehrt.- Zur offiziellen Golden Globe-Website hier...
"The Artist" sammelt zur Zeit nicht nur Preise, sondern auch hervorragende Pressekritiken. Am Wochenende wurde er in der ZDF-Kultursendung "Aspekte" ausführlich vorgestellt: "Wo immer dieser Film gezeigt wird, sind die Zuschauer begeistert - von einem Stummfilm in Schwarz-Weiß. Altmodisch? Kassengift? Nichts davon: 'The Artist' ist ein Wagnis und auch ein kleines Wunder... Wer diese 100 Minuten versäumt, versäumt 100 Minuten pures Kinoglück!" - Der ganze "Aspekte"-Beitrag in der ZDF-Mediathek hier... | | |
FAZ: Zeit für eine 3D-Zwischenbilanz (13.1.2012)
Die ökonomischen und ästhetischen Versprechen des 3-D-Kinos haben Branche wie Künstler und Publikum seit James Camerons „Avatar“ (2009) in Atem gehalten, konstatiert FAZ-Redakteur Rüdiger Suchsland und meint: "Zeit für eine erste Zwischenbilanz". Unter der Überschrift "3D im Kinofilm: Die Leere in der Tiefe des Raums" heißt es u.a.: "Die gewinnträchtigsten deutschen Filme sind freilich nach wie vor 2D. Und aus Amerika kommen auch wirtschaftlich keine rosigen Nachrichten: Weil 3D-Filme erheblich teurer in der Herstellung sind, und weil die Kinokarten für 3D entsprechend mehr kosten, wird zurückgerudert." - Der ganze Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hier... | | |
100 Jahre Kino in Biberach (12.1.2012)
Vor 100 Jahren wurde mit dem „Lichtspielhaus“ im schwäbischen Biberach das erste Kino eröffnet. Aus diesem Anlass führt das Kulturdezernat der Stadt Biberach eine Reihe von Veranstaltungen, Filmvorführungen und Vorträgen durch. Bereits am 9. Januar wurde das Festjahr feierlich mit einer Plakatausstellung durch Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer und Adrian Kutter, Intendant der Biberacher Filmfestspiele und langjähriger Vorsitzender der Gilde deutscher Filmkunstkinos, eröffnet. Die Ausstellung zum Thema „Freiheit und Zensur - Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition“ ist noch bis zum 17. Februar 2012 in den Räumlichkeiten der Biberacher Volkshochschule zu sehen. In den kommenden Wochen werden an wechselnden Spielorten, dem Kino Traumpalast und der Jugendkunstschule Biberach, Klassiker der Filmgeschichte gezeigt. Im Verlauf des Jahres folgen Vorträge zu filmischen Stilrichtungen und Techniken sowie zu großen Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Darüber hinaus kann man sich auf ein Filmmusik-Konzert, Open Air Kino, eine lange Tatort-Nacht und Stadtführungen der besonderen Art freuen. Auch ein Besuch der Filmakademie Baden-Württemberg steht auf dem Programm. | | |
Zusätzlicher München-Termin (11.1.2012)
Universum Film hat kurzfristig noch einen Termin während der Münchner Filmwoche gebucht: am kommenden Dienstag, den 17. Januar um 13 Uhr im City Kino wird der Film THE LADY (132 Minuten) gezeigt. "The Lady" mit Michelle Yeoh in der Hauptrolle THE LADY erzählt die Lebensgeschichte der birmesischen Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreis- trägerin Aung San Suu Kyi und ihres Mannes Michael Aris. » mehr... | | |
Deutsche Filmakademie gibt Filmpreis-Vorauswahl bekannt (11.1.2012)
Der erste Schritt im dreistufigen Auswahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2012 ist getan: Die im Oktober 2011 von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählten Vorauswahlkommissionen Spielfilm, Dokumentarfilm und Kinderfilm haben gestern ihre gemeinsamen Sichtungen auf großer Leinwand abgeschlossen und nach ausführlichen Beratungen 43 deutsche Kinofilme ausgewählt, die nun ins Rennen um die Lola-Nominierungen gehen. (Download als PDF-Liste hier...)
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KRIEGERIN im ZDF Heute Journal (11.1.2012)
In der nächsten Woche startet der leider sehr aktuelle Film KRIEGERIN über junge Rechtsradikale in Deutschland. Im ZDF Heute Journal hieß es dazu: „Die ‚Kriegerin’ ist eine Milieustudie über Frauen in der rechtsradikalen Szene. Bemerkenswert ist der Film, weil Frauen dort normalerweise weniger beachtet werden als Männer mit Springerstiefeln.“ – Der ganze ZDF-Beitrag als Mediathek-Video hier…
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Universal Pictures feiert 100 Jahre (11.1.2012)
Universal Pictures wird 100 Jahre alt: Am 30. April 1912 reichte die Universal Film Manufacturing Company ihre Gründungsurkunde beim Staat New York ein, 1915 eröffnete Carl Laemmle offiziell Universal City, die weltweit größte Produktionsstätte. In diesen Jahren waren die Universal Studios Heimat von Filmemachern wie Alfred Hitchcock, Steven Spielberg, Martin Scorsese, Peter Jackson, John Hughes. Zum 100. Jubiläum plant Universal Pictures zwölf Monate lang eine Reihe an Aktivitäten, darunter einen Logo-Relaunch, zahlreiche Angebote im Home Entertainment sowie eine umfangreiche Marketing- und Social Media-Kampagne. Dazu gehört u.a. auch die Restaurierung ausgewählter Filme im Laufe des Jubiläumsjahres, nämlich von "Im Westen nichts Neues", "Die Vögel", "Buck Privates", "Dracula" (1931), "Frankenstein", "Der weiße Hai", "Schindlers Liste", "Jenseits von Afrika", "Bettgeflüster", "Frankensteins Braut", "Der Clou" und "Wer die Nachtigall stört"- Infos unter http://Universal100th.com | | |
Sensationeller Jahresauftakt mit "Ziemlich beste Freunde" (10.1.2012)
Ein sensationeller Start mit einem Schnitt von über 1.700 Besuchern pro Kopie gelang dem durchaus anspruchsvollen französischen Film "Ziemlich beste Freunde" über die Freundschaft zwischen einem reichen Querschnittsgelähmten und einem farbigen Sozialhilfeempfänger. Der zum Start vor allem in Arthouse-Kinos vermietete Film strotzt vor Lebensfreude und kommt phänomenal beim Besucher an. In seinem Schatten gelang es leider den anderen Neustarts - "Huhn mit Pflaumen", "Chinese zum Mitnehmen", "Jonas" und "Der atmende Gott" - nur noch bedingt, Aufmerksamkeit zu bekommen. Aufgrund des Erfolges wird der Arthouse-Hit jetzt allerdings stark "verwässert" - ab Donnerstag, also ab der 2. Woche spielen dann auch fast alle Multiplexe den Film: Die Kopienzahl wird von 167 auf 480 nahezu verdreifacht! | | |
Weltpremieren im Berlinale-Wettbewerb (9.1.2012)
Weitere zehn Weltpremieren werden im Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2012 zu sehen sein. Um die Bärenpreise konkurrieren die Regisseure Billy Bob Thornton, Christian Petzold, Paolo und Vittorio Taviani, Benedek Fliegauf, Hans-Christian Schmid, Matthias Glasner, Miguel Gomes, Alain Gomis, Ursula Meier und Spiros Stathoulopoulos. Im Rahmen des Auftaktwochenendes im neuen Kino im 'Haus der Berliner Festspiele' wird zudem Angelina Jolie ihr Regiedebüt In the Land of Blood and Honey präsentieren.
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Neuer Gilden-Dienst (9.1.2012)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten", "The Artist", "Once upon a time in Anatolia", "Mein liebster Alptraum", "Ein riskanter Plan" und "Empire Me - Der Staat bin ich" hier... | | |
Frankreich: "Das Kino ist tot? Es lebe das Kino!" (9.1.2012)
Frankreich macht es vor und zeigt, wie man mit einer guten, selbstbewussten Filmproduktion und Liebe zum Kinofilm und zu den vielfach unterstützten Kinos einen starken nationalen Kinofilmmarkt schaffen kann. Vom aktuellen "Zuschauer-Boom in Frankreich" berichtet die Süddeutsche Zeitung: "Rekordzahlen in den französischen Kinos: Während Hollywood das schlechte letzte Jahr möglichst schnell vergessen will, sind in Frankreich so viele Menschen in die Kinos geströmt wie seit 1966 nicht mehr. Ausschlaggebend sind starke einheimische Produktionen, die selbst Harry Potter klar geschlagen haben." - Der ganze SZ-Artikel hier... | | |
Sensationeller Arthouse-Hit: "Ziemlich beste Freunde" (9.1.2012)
Was für eine Sensation: Der französische Film "Ziemlich beste Freunde" über die Freundschaft zwischen einem Querschnittsgelähmten und einem farbigen Sozialhilfeempfänger begeistert nach seinem Erfolg in Frankreich auch das deutsche Programmkino-Publikum! Der Film schaffte einen fulminanten Schnitt von über 1.800 Besucher pro Kopie, kam auf fast 300.000 Besucher - und hatte damit sogar einen deutlich besseren Start als der bisherige Frankreich-Hit "Willkommen bei den Sch'tis". | | |
KRIEGERIN geht auf Kinotour (6.1.2012)
Nach der Premiere von KRIEGERIN am 11. Januar in Dresden in der Schauburg wird der bereits mehrfach ausgezeichnete Film bis zum 22. Januar in weiteren deutschen Städten in Anwesenheit des Regisseurs David Wnendt und dem Schauspieler Gerdy Zint persönlich präsentiert. „Das ist der Startschuss! Jetzt zählt jede Vorstellung und jeder Zuschauer. Wir geben alles und gehen auf Tour, um möglichst viele Menschen mit diesem wichtigen Film zu erreichen“, so David Wnendt. Vorstellen werden sie ihren Film am 12.1. in Halle im Lux-Kino, am 13.1. in Wolfen, am 15.1. im Odeon Köln und in der Neuen Filmbühne Bonn, am 16.1. im Abaton Hamburg, am 18.1. im Kino in der Kulturbrauerei Berlin (Premiere), am 19.1. im Thalia Potsdam, am 21.1. in der Harmonie Frankfurt und schließlich am 22.1. im Rex Darmstadt. Kinostart ist am 19. Januar, Verleih ist Ascot/Elite, Vertrieb 24 Bilder. | | |
"Huhn mit Pflaumen"-Schauspielerin im SPIEGEL-Interview (6.1.2012)
Gestern ist das poetische Iran-Märchen "Huhn mit Pflaumen" von "Persepolis"-Autorin Marjane Satrapi in den Programmkinos angelaufen. SPIEGELOnline unterhielt sich dazu mit der iranischen Schauspielerin Golshifteh Farahani, die, obwohl beliebteste und erfolgreichste Schauspielerin des Landes, vom Regime schikaniert und ins Exil gedrängt wurde. Mit dem SPIEGEL sprach sie über den Verlust ihrer Heimat, den Film "Huhn mit Pflaumen" - und mieses deutsches Wetter. - Der ganze Artikel hier... | | |
taz: Kinosterben in Charlottenburg (6.1.2012)
Einen sehr wehmütigen Rückblick auf ehemalige Kinos in Berlin Charlottenburg gibt es in der "tageszeitung" zu lesen anlässlich der Schließung der "Kurbel". Unter der Überschrift "Draußen im Dunkeln" heißt es: "KINOSTERBEN. Nicht nur in der Kurbel wurden die Leinwand eingerollt und der Projektor abgeräumt. Ein wehmütiger Streifzug durch Charlottenburg, wo solventere Mieter die Kinobetreiber verdrängt haben." - Der ganze taz-Artikel hier... | | |
Amnesty-Jury auf der Berlinale 2012 komplett (5.1.2012)
Die Amnesty-Jury auf der diesjährigen Berlinale ist komplett: Schauspielerin Birgit Minichmayr ("Alle Anderen", "Der Knochenmann", "Kirschblüten - Hanami" u.a.) und Regisseur Ayat Najafi ("Football Under Cover" u.a.) werden gemeinsam mit Markus Beeko (Amnesty International) über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2012 entscheiden. Nominiert werden Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und erstmals Generation. Amnesty International vergibt auf der Berlinale zum achten Mal einen Filmpreis. "Ich sehe mit Spannung den vielen Beiträgen entgegen. Es ist mir eine Freude und Ehre Amnesty International mit öffentlicher Aufmerksamkeit unterstützen zu können“, erklärt Birgit Minichmayr ihr Engagement. „Mit dem Amnesty-Filmpreis zeichnen wir Filmemacher aus, die, oft unter härtesten Bedingungen, unbeirrbar in ihrem Willen und Mut den Blick auf Menschenrechtsverletzungen legen. Wir brauchen all jene Filmschaffende, die sich über die reine Unterhaltung hinwegsetzen und uns in Welten führen, in denen die Grundrechte für Menschen keine Selbstverständlichkeit sind." » mehr... | | |
Das Kino als Klassenzimmer - Anmeldestart für 8. SchulKinoWochen Niedersachsen (5.1.2012)
Nach der herausragenden Resonanz der SchulKinoWochen 2011 mit über 81.000 Anmeldungen findet das landesweite film- und medienpädagogische Projekt 2012 in Niedersachsen vom 20.2. bis 16.3.2012 statt. Dann heißt es wieder in 100 Kinos in 84 niedersächsischen Städten: Vorhang auf für lehrplanrelevante Filme. Insgesamt stehen landesweit 130 Filme für alle Altersstufen zur Auswahl, darunter aktuelle Spielfilme wie der mehrfach ausgezeichnete „Almanya - Willkommen in Deutschland“, Literaturverfilmungen und Dokumentarfilme. Schwerpunkte setzen die Sonderprogramme „Die DDR im DEFA-Film“, das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde und die Sonderveranstaltungen zum Thema Demokratie und Menschenrechte mit dem Film „Die Guantanamo Falle“. Zu vielen Filmen werden Referenten und Gäste mit den Schülerinnen und Schülern in den Kinos diskutieren. Alle Schulen in Niedersachsen können sich ab sofort – auch online - für den Kinobesuch zum ermäßigten Eintrittspreis von 3 Euro anmelden. Unter www.schulkinowochen-nds.de sind alle Kinos mit Terminen und Filminformationen zu finden. » mehr... | | |
"Kinder machen Kurzfilm!" als Bildungsidee ausgezeichnet (5.1.2012)
Die Initiative "Kinder machen Kurzfilm!" erhält einen Preis im bundesweiten Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik". Die Preisverleihung findet am 6. Januar 2012 um 18 Uhr in Berlin statt. Beim bundesweiten Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik 2011" hatten sich über 1.300 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland beworben. Die zwölfköpfige Expertenjury wählte die 52 besten Projekte aus, die sich in vorbildlicher Weise für mehr Bildungsgerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen einsetzen. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen", gefördert wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland. » mehr... | | |
Hans Weingartner-Film eröffnet Max Ophüls-Preis (5.1.2012)
Das 33. Filmfestival Max Ophüls Preis eröffnet am 16. Januar mit dem Film DIE SUMME MEINER EINZELNEN TEILE von Hans Weingartner ("Die fetten Jahre sind vorbei"). Elf Jahre nach dem Gewinn des Max Ophüls Preises mit seinem ersten Langfilm "Das weiße Rauschen" präsentiert der Regisseur Hans Weingartner seinen neuen Film zum Festivalauftakt in Saarbrücken. Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes sowie Gabriella Bandel und Philipp Bräuer, die künstlerischen Leiter des Festivals, werden die Festivalwoche eröffnen. Im Rahmen der Eröffnung wird außerdem zum ersten Mal ein Ehrenpreis für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film verliehen. Ausgezeichnet wird der Geschäftsführer der deutschen Filmakademie, Alfred Holighaus. Anschließend wird der Film DIE SUMME MEINER EINZELNEN TEILE in Anweseneheit von Hans Weingartner und den Hauptdarstellern Peter Schneider und Timur Massold gezeigt. Und danach sind alle Gäste herzlich zu einem Empfang der Saarländischen Ministerpräsidentin eingeladen. Ins Kino kommt der Film am 2. Februar im Verleih von Wild Bunch (Vertrieb Central). | | |
Benoît Jacquots "Les Adieux à la reine" eröffnet die 62. Berlinale (4.1.2012)
Der mit internationalen Stars wie Diane Kruger (Inglourious Basterds), Léa Seydoux (Midnight in Paris) und Virginie Ledoyen (L’armée du crime) besetzte Historienfilm Les Adieux à la reine wird am 9. Februar 2012 im Berlinale Palast als Weltpremiere die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnen. Der französische Regisseur Benoît Jacquot (Tosca, Villa Amalia, Au fonds des bois u.v.m.) schildert in seiner Verfilmung des gleichnamigen preisgekrönten Romans von Chantal Thomas die ersten Tage der Französischen Revolution aus der Sicht der Dienerschaft in Versailles. So entsteht ein dramatisches Geschichtsbild mit ironischen Zwischentönen, das auch Parallelen zur Gegenwart zeigt. Der Eröffnungsfilm wird auch am Wettbewerb teilnehmen. » mehr... | | |
Film des Monats: "Und dann der Regen" (4.1.2012)
Als FILM DES MONATS Januar 2012 zeichnet die Jury der Evangelischen Filmarbeit die spanisch-mexikanische Produktion "Und dann der Regen" (También la lluvia) in der Regie von Icíar Bollaín aus. Der Film startete bereits recht erfolgreich am 29.12.2011. In der Begründung heißt es: "Indem der historische Film über den Beginn der Kolonisation, die Geschichte seiner Dreharbeiten und der aktuelle Wasserkonflikt miteinander verwoben werden, entwirft der Film eine spannungsreiche Konstellation von Gegenwartsanalyse und Bilderproduktion." - Zur Filmempfehlung hier... Und zu einer ARD-Empfehlung des Films ("Beeindruckendes Sozialdrama mit Gael García Bernal, das mit drei Goyas ausgezeichnet wurde.") hier... | | |
Arthouse-Charts: Die Jahres-Hitliste 2011 (3.1.2012)
Nicht nur die von Shakespeare, auch neue Königsdramen sind beliebt beim gebildeten Arthousekino-Publikum: "The King's Speech" war mit Abstand der besucherstärkste Film in den deutschen Programmkinos im Jahr 2011. Auf Platz 2 der Arthouse-Jahrescharts folgt die warmherzige Migrations- komödie "Almanya - Willkommen in Deutschland", für den die Samdereli-Schwestern auch mit dem Gilde-Preis der AG Kino-Gilde auf der Filmkunstmesse ausgezeichnet wurden. Auf Platz 3 folgt "Midnight in Paris" des New Yorker Altmeisters Woody Allen, der in den europäischen Metropolen sichtlich neuen Schwung gefunden hat. Auf den Plätzen 5 - 10 in der Jahreshitliste folgen "Black Swan", "Der Gott des Gemetzels", "Das Labyrinth der Wörter", "Das Schmuckstück", "Eine ganz heiße Nummer", "Le Havre" und "Sommer in Orange". Insgesamt war es ein äußerst gutes Jahr für den gehobenen Film, die fast alle auch auf sehr lange Laufzeiten in den Programmkinos kamen. Und es war ein gutes Arthouse-Jahr für den Concorde Filmverleih: 4 der Top 10 brachten die Münchner ins Kino!
Zur aktuellen Kinowoche:
Am Weihnachtswochenende starteten zwei neue Arthouse-Filme, nämlich "Und dann der Regen" (mit guten Besucherzahlen!) und "Ich reise allein".
Die ganze Jahreshitliste hier...
und alle Top 20 hier...
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Berlinale: Goldener Ehrenbär für Meryl Streep (2.1.2012)
Die US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Meryl Streep wird bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Goldenen Ehrenbären geehrt. Berlinale-Direktor Dieter Kosslick: "Wir freuen uns, einen Weltstar und eine so außergewöhnliche Künstlerin wie Meryl Streep mit dem Goldenen Ehrenbären auszeichnen zu dürfen. Ihr Talent hat vielfältige Facetten, das mit Leichtigkeit zwischen dramatischen und komödiantischen Rollen wechselt." Meryl Streep wirkte in mehr als 40 Filmen mit und gilt als eine der talentiertesten und vielseitigsten Schauspielerinnen weltweit. Sie erhielt zahllose Preise und Nominierungen, inklusive ihrer beispiellosen 16 Oscarnominierungen. Zweimal gewann sie den begehrten Preis. Insgesamt sieben Mal wurde sie mit dem Golden Globe ausgezeichnet, weitere 18 Mal erhielt sie eine Nominierung. | | |
Neuer Gilden-Dienst (2.1.2012)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Kriegerin", "Bezaubernde Lügen", "William S. Burroughs: A Man Within", "Verblendung", "Offroad", "Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen" und "Helden des Polarkreises" hier... | | |
DER DIE DAS frohe neue Jahr (2.1.2012)
Programmkino.de wünscht allen ein gutes neues Jahr - und kündigt hiermit an, die alphabetische Sortierung der Filmkritiken zu optimieren! Bisher wurden die Artikel (Der Die Das) in der Sortierung nicht berücksichtigt, ein Film wie "Der Gott des Gemetzels" ist unter "G" zu finden. So ein Fall ist auch einfach - schwieriger wird es immer dann, wenn auch ausländische Artikel hinzu kommen: The, Le, La, Les usw. Die Handhabe damit ist in vielen Portalen unterschiedlich, manche lassen nur die deutschen Artikel weg, andere sortieren sogar "Eine dunkle Begierde" unter "D" und lassen das eine weg... Um nunmehr eine ganz klare und eindeutige Regelung zumindest für Programmkino.de zu finden, werden wir ab jetzt umstellen - und alle Artikel gleich welcher Art davor lassen! Sortierungskriterium ist also ab jetzt bei allen neuen Kritiken der Anfangsbuchstabe des Filmtitels, egal ob Artikel oder nicht. "Die Frau in Schwarz" z.B. ist also unter "D" zu finden... Danke fürs Verständnis. | | |
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Arirang
Kim Ki-Duks Selbstporträt über die Gründe seiner Depression.
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