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FFA-Verwaltungsrat billigt Digitalisierungs-Förderung (3.9.2010)
Der Verwaltungsrat der FFA hat in seiner gestrigen Sitzung unter Vorsitz von FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf in Berlin die von Staatsminister Bernd Neumann vorgeschlagenen Förderkriterien bei der Digitalisierung der Kinos einstimmig gebilligt. Bei dieser Förderung gehe es, so die FFA, "um die finanzielle Hilfe für umsatzschwache Kinos und Arthouse- bzw. Programmkinos, um eine möglichst flächendeckende Digitalisierung in Deutschland zu erreichen". Die FFA wird jetzt die betreffenden Verbände der Filmwirtschaft einladen, um konkrete Kriterien der Förderung festzulegen, damit die Kinos möglichst bald an der Förderung partizipieren können. Zugleich stimmte der Verwaltungsrat dem Vorschlag von Staatsminister Neumann zu, die Umsatzobergrenze der förderberechtigten Leinwände von 180.000 auf 260.000 Euro anzuheben. Durch diese Maßnahme wird deren Anzahl um rund 300 auf ca. 1.500 Leinwände steigen. Bei einem Förderbetrag von pauschal 10.000 Euro je Leinwand führt dies bei der FFA zu einem zusätzlichen Förderbetrag von 3 Mio. Euro, wodurch sich ihr gesamtes Fördervolumen von bisher 12 Mio. auf bis zu 15 Mio. Euro erhöhen wird. Es ist geplant, die zusätzlich benötigten 3 Mio. Euro aus den Haushaltsmitteln der Wirtschaftsjahre 2011 bis 2013 bereitzustellen. Der Verwaltungsrat verknüpfte die Entscheidung über die Förderung der Digitalisierung der Kinos mit Bereitschaft der Verleiher, sich mit mindestens 20 Mio. Euro an den Anschaffungskosten während der Umrüstungsphase dieser Digitalisierung zu beteiligen sowie der Bereitschaft der Kinowirtschaft, einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Anschaffungskosten zu übernehmen. Eine weitere Bedingung ist, dass "ein technischer Standard mit Nachhaltigkeit" eingeführt wird - was leider als Absage an Nicht-DCI-kompatible Digitalmodelle zu verstehen ist... | | |
Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg vergeben (1.9.2010)
Mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg wurden gestern Abend im Filmtheater Friedrichshain in Berlin zum 12. Mal Kinomacher vor rund 250 Gästen der Hauptstadtregion prämiert. Insgesamt erhielten 37 Filmtheater - 13 aus Brandenburg und 24 aus Berlin - die Auszeichnung in einem Gesamtwert von rund 270.000 Euro. Spitzenpreise gingen u.a. an das Thalia Potsdam und an die Berliner Filmtheater Bali-Kino, Eiszeit, Tilsiter Lichtspiele, Filmkunst 66, FSK, Hackesche Höfe, Kino Krokodil, Moviemento, Kino in der Brotfabrik und das Filmtheater am Friedrichshain » mehr... | | |
Filmmesse-Podiumsdiskussion: DER DIGITALE WANDEL: ENDE DER KULTURELLEN VIELFALT UND DER FILMKUNST?! (1.9.2010)
Bedeutet der digitale Wandel im schlimmsten Fall das Ende der kulturellen Vielfalt und der Filmkunst? Über die möglicherweise bedrohlichen Auswirkungen der Kinodigitalisierung für die Filmkunst wird es im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig am Dienstag, den 14.9. von 15 – 17 Uhr in der Alten Handelsbörse eine ausführliche Podiumsdiskussion geben. Einen Einführungsvortrag hält Professor Thomas Elsässer, Filmwissenschaftler der Universität Amsterdam und Gastprofessor an der Yale Universät. Auf dem Podium diskutieren: Mychael Berg (Sales Director, 20th Century Fox of Germany), Kim-Ludolf Koch (Geschäftsführer Cineplex Deutschland), Dr. Christian Bräuer (1. Vorsitzender AG Kino - Gilde), Johannes Klingsporn (Geschäftsführer Verband der Filmverleiher). » mehr... | | |
Filmfestspiele Venedig starten heute (1.9.2010)
Mit dem Psychothriller "Black Swan" von Daren Aronofsky und mit Natalie Portman in der Hauptrolle starten heute abend die 67. Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Im Wettbewerb konkurrieren 24 Filme um die Goldenen Löwen - u.a. Tom Tykwers Drama "Drei" (X Verleih, Kinostart 23.12.2010), Sofia Coppolas "Somewhere" (Tobis, 11.11.) und Julian Schnabels "Miral" (Prokino 18.11.). Jury-Präsident in diesem Jahr ist im übrigen Regisseur Quentin Tarantino. - Infos: www.labiennale.org | | |
Gisy: "Kino ist zu preiswert" (31.8.2010)
In einem Interview mit der WIRTSCHAFTSWOCHE betont Cinemaxx-Chef Christian Gisy, dass Kino insgesamt zu günstig und der Preis für Kinokarten noch nicht dort sei, wo er im Vergleich zu anderen Freizeitaktivitäten angemessen erscheine. Gisy: "Es ist schwierig, den genauen Preis zu definieren. Aber Fakt ist, das Kino hat sich, mit dem was es bietet, in den letzten zehn Jahren viel zu preiswert verkauft und die Inflationsentwicklung weitestgehend ausgelassen. Bei 3-D-Filmen haben wir mit 12 bis 14 Euro einen guten Preis gefunden. Im 2-D-Bereich sollten wir uns Richtung zehn Euro bewegen." - Das ganze Wirtschaftswoche-Interview hier... | | |
Digitalisierungsförderung für Programmkinos in Hamburg (31.8.2010)
Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat ein Sonderprogramm für die Kinodigitalisierung aufgelegt. Ab sofort können gewerbliche Programmkinos und Filmkunsttheater in Hamburg Anträge auf Investitionszuschüsse stellen. Gewerbliche Programmkinos und Filmkunsttheater in Hamburg mit maximal sechs Sälen pro Betriebsstätte und einem qualitativ hochwertigen Filmprogramm können ab sofort Anträge auf Investitionszuschüsse von maximal 25 Prozent der förderfähigen Kosten stellen. Der Zuschuss ist auf maximal 18.000 Euro pro Leinwand und Kinosaal begrenzt. Programm- und Filmkunsttheater, die im Jahr der Antragstellung oder im Vorjahr mit dem Hamburger Kinopreis ausgezeichnet wurden, können Anträge auf Zuschüsse in Höhe von maximal 30 Prozent, begrenzt auf maximal 21.600 Euro pro Leinwand und Kinosaal, stellen. Der Zuschuss wird für den Erwerb von Server, Projektor und für die Installation einer digitalen Projektionstechnik (ab 2K im DCI-Standard) gewährt. Nicht gefördert werden Investitionen mit Miet- und Leasing-Verträgen sowie Ausgaben für bauliche
Modernisierungen. » mehr... | | |
SZ relativiert Kino-Digitalisierung (31.8.2010)
Noch wird vielerorts über die "Neuentwicklung" Digital-3D-Kino gejubelt, doch hinter den Kulissen hat sich schon erste Ernüchterung breit gemacht. In diese Kerbe schlug vor wenigen Tagen auch öffentlich prägnant auf der Titelseite die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Unter der Überschrift "Krise des 3D-Kino - Ist der Boom erst ruiniert" heißt es: "Auf den ersten Blick sahen die Zahlen perfekt aus. Der Disney-Konzern hatte den dritten Teil seiner Toy Story ins Kino gebracht, die Amerikaner wollten wissen, wie es mit den heroischen Spielzeugfiguren Woody und Buzz Lightyear weitergeht - und beim Kassensturz nach dem Wochenende war es der zehntbeste Filmstart der Geschichte: 110 Millionen Dollar in drei Tagen. Und doch: Hollywoods Entertainment-Analysten werden dieses Wochenende noch lange in unguter Erinnerung behalten. Manche sprechen bereits von einer fatalen Trendwende." - Der ganze SZ-Artikel hier... | | |
FR realtiviert FFA-Zahlen (31.8.2010)
Die Filmförderungsanstalt präsentierte vor kurzem "verhalten optimistisch" Zahlen über die Kinoentwicklung in Deutschland und berichtete vom "Rekordumsatz" im ersten Halbjahr 2010. Diese Zahlen wurden jetzt in der FRANKFURTER RUNDSCHAU stark relativiert, in einem Beitrag unter der Überschrift "Das Sterben auf dem Lande" heißt es: "Die Filmförderungsanstalt in Berlin garniert ihre Statistiken gerne mit Erfolgsmeldungen. Angesichts eines Rekordumsatzes von 443 Millionen Euro im ersten Halbjahr hat FFA-Chef Peter Dinges in der Tat Grund zum Jubeln. Zum vierten Mal in Folge legten die Erlöse zu. Bei näherer Betrachtung zeigt die Zwischenbilanz aber Merkmale einer Krise." - Der ganze FR-Artikel hier... | | |
Arthouse-Charts (31.8.2010)
Durchaus eine Überraschung: Der vor allem in Frankreich bekannte "kleine Nick" ist auch in Deutschland populär. Die Verfilmung der nostalgischen Jugendabenteuer aus der Feder von René Goscinny hatten an diesem Wochenende den besten Start in den deutschen Arthouse-Kinos, noch vor der starbesetzten Film-im-Film-Satire "Das Leben ist zu lang" von Dani Levy.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier... | | |
Hamburger Spitzenpreis fürs Abaton (30.8.2010)
Der Hamburger Senator für Kultur, Sport und Medien, Reinhard Stuth, hat am Wochenende im Abaton Kino elf Programm- und Stadtteilkinos mit dem Hamburger Kinopreis 2010 ausgezeichnet. Die Höhe der Förderung wurde um 20.000 Euro auf nunmehr insgesamt 80.000 Euro erhöht. Die diesjährigen Preise gingen an die Kinos Abaton (16.000 Euro), 3001 (12.000 Euro), Zeise Kinos (12.000 Euro), Koralle (6.000 Euro), Magazin Filmkunsttheater (6.000 Euro), Elbe Filmtheater (5.000 Euro), Fama (5.000 Euro), B-Movie (5.000 Euro), Alabama Kino (5.000 Euro), Blankeneser Kino (4.000 Euro) und Lichtmess (4.000 Euro). » mehr... | | |
Jasmila Žbaniæ stellt neuen Film in ausgewählten Kinos vor (30.8.2010)
Die Liebesgeschichte „Zwischen uns das Paradies“ der mehrfach preisgekrönten Regisseurin Jasmila Žbaniæ („Esmas Geheimnis – Grbavica“) startet jetzt Donnerstag, 2. September, bundesweit in den Kinos (Verleih: Neue Visionen). Vorab wird engagierte Film auf drei exklusiven Premieren in Anwesenheit von Jasmila Žbaniæ zu sehen sein. Die erste Premiere mit anschließendem feierlichem Empfang wird am heutigen Montag, 30. August, im Passage-Kino Leipzig stattfinden. Die Berliner Premiere findet im Rahmen der Verleihung der diesjährigen Kinoprogrammpreise durch das Medienboard Berlin-Brandenburg am morgigen Dienstag, 31. August, im Berliner Filmtheater am Friedrichshain statt, bei der viel Prominenz aus der Film- und Medienlandschaft erwartet wird. Am Mittwoch dann stellt Regisseurin Jasmila Žbaniæ dem Hamburger Publikum im Passage-Kino ihren Film vor. » mehr... | | |
Neuer Gilden-Dienst (30.8.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Mammuth", "The American", "Ponyo", "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" und "Gregs Tagebuch" hier... | | |
Isabella Rossellini wird Jury-Präsidentin der Berlinale (30.8.2010)
Die italienisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Isabella Rossellini wird Jury-Präsidentin bei den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin (10.-20.02.2011). „Großartig, dass Isabella Rossellini Präsidentin der Berlinale-Jury 2011 sein wird“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick. „Sie ist eine vielseitige kreative Filmkünstlerin mit umfassenden Erfahrungen im europäischen, amerikanischen und internationalen Kino.“ » mehr... | | |
Ehren-Oscar für Jean-Luc Godard (26.8.2010)
Jean-Luc Godard, der große alte Mann der französischen Nouvelle Vague, wird - neben anderen - einen Ehren-Oscar der amerikansichen Filmacademy erhalten. Verliehen werden die Auszeichnungen am 13. November im Rahmen des feierlichen Governors Awards Dinner in Los Angeles. (Die Verleihung der Sonderpreise wurde 2009 erstmals von der regulären Oscar-Show abgekoppelt, um die Preis-Gala abzukürzen). - Ein Bericht von SPIEGEL Online hier... | | |
VdF-Stellungnahme zur Digitalisierung (26.8.2010)
Nachdem gestern das BKM eine arg allgemeine Stellungnahme zur Kinodigitalisierung abgegeben hat, folgt nun eine ebenso wenig detaillierte Stellungnahme des Verleiherverbandes. Nach dem Scheitern des 100er-Modells und als Reaktion auf Einwände der Kartellbehörde in Frankreich gegen das dortige Modell habe man mit dem BKM das 2-Säulen-Modell entwickelt mit Aufteilung in "Markt-Kinos" und "Kriterien-Kinos" (ganz kleine Landkinos, ganz kleine Arthouse-Kinos).
In dem Schreiben von VdF-Geschäftsführer Johannes Klingsporn heißt es: "Vor diesem Hintergrund haben FFA, BKM und VdF Gespräche mit '3Parties' aufgenommen, um zu eruieren, in welchem Umfang die Flächendeckung bei der Umrüstung durch '3Parties' gewährleistet werden kann. Zumindest einer dieser Dienstleister bot der Politik eine Kooperation bei der Umrüstung der Kriterienkinos an und behauptete ein starkes Interesse an der Umrüstung des Arthausmarktes unter Berücksichtigung der besonderen Verwertungsbedingungen auf diesem Teilmarkt. Der VdF hat bei dieser kartellrechtlichen Sachlage seinen Mitgliedern geraten, in individuelle Verhandlungen mit den '3Parties' /Theaterbetreibern einzutreten."
Weiter heißt es, allerdings wieder ohne konkrete Angaben. "Die Mitgliedsfirmen des VdF werden in dieser Konstellation der digitalen Umrüstung einen erheblichen Anteil der Umrüstkosten für den Bereich der Markt- und „Kriterien“-Kinos finanzieren. Durch die Einbindung öffentlicher Mittel (BKM, Länder) sowie von FFA-Mitteln auch in 3Party-
Konstruktionen sollte es gelingen, das angestrebte Ziel der flächendeckenden Digitalisierung der deutschen Kinolandschaft zu erreichen." | | |
Jürgen Vogel bei Kinoprogrammpreis-Vergabe Berlin-Brandenburg (26.8.2010)
Das Medienboard Berlin-Brandenburg wird am nächsten Dienstag, 31.8.2010, zum 12. Mal die Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg verleihen, um, so das Medienboard, "die einzigartige und lebendige Kinovielfalt in Berlin zu erhalten und die Filmtheater in Brandenburg bei ihrer engagierten Arbeit zu unterstützen." Als Star des deutschen Kinos unterstützt Jürgen Vogel den Kinoprogrammpreis und wird gemeinsam mit Knut Elstermann (radioeins) durch den Abend führen. In diesem Jahr bewarben sich 60 Filmtheater, 47 aus Berlin und 13 aus Brandenburg, um die insgesamt 37 Preise. Die Verleihung findet im Rahmen der Kinopremiere des Medienboard-geförderten Films "Zwischen uns das Paradies" (Berlinale-Wettbewerb 2010, Neue Visionen Filmverleih) in Anwesenheit der Regisseurin Jasmila Zbanic statt. » mehr... | | |
Dani Levy im taz-Interview (26.8.2010)
Am heutigen Donnerstag startet nach "Alles auf Zucker" und "Mein Führer" Dani Levys neue Komödie "Das Leben ist zu lang", eine Film-im-Film-Komödie, in der ein in die Jahre gekommener Regisseur an einem Filmprojekt über die Mohammed-Karikaturen arbeitet. Ein "Gespräch über Hitler, Charlie Kaufman und die Frage, wie weit Humor gehen darf" führte die "tageszeitung" mit Dani Levy. Das ganze Interview hier... | | |
"Pianomania"-Regisseur auf Kinotour (26.8.2010)
Der weltbekannte Pianist Pierre Laurent-Aimard, Stefan Knüpfer, der Mann mit dem phänomenalen Gehör, und das Regieduo Lilian Franck und Robert Cibis werden am Freitag, 3.9.2010 zur Vorpremiere ihres Films "Pianomania" zu Gast in Berlin sein. Danach begibt sich Regisseur Robert Cibis auf eine bundesweite Kinotur: 4.9. Rex Bonn und Odeon Köln, 5.9. Atlantis Bremen, 6.9. Abaton Hamburg, 7.9. Filmmuseum Potsdam im Rahmen der 10. Bachtage, 8.9. Kino in der Fabrik Dresden, 9.9. Atelier am Bollwerk Stuttgart, 10.9. Filmhaus im Künstlerhaus Nürnberg, 11.9. Kulturzentrum Linse Weingarten, 12.9. Filmcasino am Odeonsplatz München. Der Farbfilm Verleih startet "Pianomania" am 9. September in den Kinos. » mehr... | | |
Filmfest Hamburg ehrt Julian Schnabel (26.8.2010)
Anlässlich der Deutschlandpremiere des Films „Miral“ beim Filmfest Hamburg wird der US-amerikanische Regisseur und Künstler Julian Schnabel mit dem Douglas-Sirk-Preis ausgezeichnet. Diese renommierte Auszeichnung wird jedes Jahr an eine Persönlichkeit verliehen, die sich durch ihre Arbeit um die Filmkultur verdient gemacht hat. „Ich bin begeistert, Julian Schnabel diesen Preis zu überreichen. Er gilt als einer der vielseitigsten Künstler unserer Zeit. Er malt, macht Musik, fotografiert und dreht Filme. Die Vielfalt seines Könnens ist aufregend und inspiriert Künstler jeden Genres. Obwohl seine Filmografie noch kurz ist, sind seine Filme außergewöhnlich beeindruckend und als Gesamtwerk beachtlich. Besonders stolz bin ich auch darauf, den Douglas-Sirk-Preis jemandem zu verleihen, der nicht nur Regisseur ist, sondern in vielen Kunstformen zu hause ist und zeigt, wie diese sich gegenseitig ergänzen und befruchten“, begründet Festivalleiter Albert Wiederspiel seine Wahl. Die Deutschlandpremiere von „Miral“ mit der Verleihung des Douglas-Sirk-Preises an Julian Schnabel findet am 1. Oktober 2010 statt. „Miral“ startet in den deutschen Kinos am 18.11.2010 im Prokino Filmverleih.
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BKM Neumann einig mit Filmverleiherverband (25.8.2010)
Laut einer Presseerklärung des BKM hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann eine Einigung mit dem Verband der Filmverleiher zur Digitalisierung der Kinos erzielt. In der Mitteilung, in der allerdings auf keinerlei Details eingegangen wird, heißt es allgemein:
"In einem Gespräch von Staatsminister Bernd Neumann mit dem Geschäftsführer und dem geschäftsführenden Vorstand des Verbands der Filmverleiher (VdF), erreichten die Beteiligten folgendes Ergebnis:
1. Die flächendeckende Digitalisierung der Kinos in Deutschland ist für alle Gesprächsbeteiligten ein wichtiges kulturpolitisches Ziel, das nur im Zusammenwirken erreicht werden kann.
2. Die Bemühungen aller Beteiligten, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Filmförderungsanstalt (FFA) und der Verleihwirtschaft sind von dem Willen getragen, dieses Ziel in angemessener Zeit zu erreichen.
3. Durch den Beschluss des Verwaltungsrats der FFA vom 1. Juli dieses Jahres können die für den Förderzweck der Digitalisierung der Kinos zur Verfügung stehenden Mittel verausgabt werden.
4. Auch BKM wird nach der Entsperrung der für den Förderzweck vorgesehenen Mittel durch den Haushaltsausschuss mit der Förderung beginnen.
5. Die Verleiher bekräftigen, dass sie in diesem Umstellungsprozess auf digitale Technik auch den Kreis der sogenannten Kriterienkinos unterstützen werden, sei es in den entsprechenden Verträgen von Drittanbietern (sog. „Third Parties“) mit den Kinos, sei es, dass direkte Verträge der Kinos mit den Ausrüstern durch einen finanziellen Beitrag bezuschusst werden. Die Unterstützungsleistung der Verleiher richtet sich nach den konkreten Vertragsgestaltungen und wird im Zuge des Umstellungsprozesses im Einzelnen mit den Beteiligten einvernehmlich festgelegt.
Zu der Einigung mit den Filmverleihern erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann: „Ich bin den Verleihern dankbar, dass sie sich so konstruktiv an dem Konzept einer flächendeckenden Digitalisierung finanziell beteiligen. Allerdings sind sie auch neben den Kinos Hauptnutznießer dieser Entwicklung. Die Vereinbarung mit den Verleihern stellt einen wichtigen Schritt für die Realisierung des Konzeptes zur Kinodigitalisierung dar.“ | | |
Iranische Filmtage in Bonn (25.8.2010)
Am morgigen Donnerstag starten im Kino in der Brotfabrik Bonn die "Iranischen Filmtage". Zum Start ist das Jugenddrama "Kinder des Himmels" von Majid Majidi (Iran 1997) zu sehen, ein anrührender, spannender Film mit fantastischen jungen Schauspielern. Der Film sei "eine Einladung, gutes Kinderkino einer fremden Welt zu entdecken", so die Filmtage-Macher. Desweiteren laufen die aktuellen Filme "Women without men" von Shirin Neshat, "The white Meadows" (Iran 2009) von Mohammad Rasoulof und "Zeit des Zorns" (Iran 2010) von Rafi Pitts. Außerdem wird der Film "Der Kreis" des zeitweise im Iran verhafteten Regisseurs Jafar Panahi zu sehen sein. - Infos auf www.bonnerkinemathek.de und beim Bonner General-Anzeiger. | | |
"Süddeutsche" zur 3D-Technik im Kino (24.8.2010)
Unter der Überschrift "Mehr Licht" schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG über die 3D-Technik im Kino: "Keine Woche, in der die Studios nicht neue 3D-Großprojekte ankündigen. Die Besucherzahlen sind dagegen eher rückläufig - weil die Projektoren die Filme im wahrsten Sinne blass aussehen lassen" - heißt es da. Der ganze SZ-Artikel hier... | | |
Anmeldefrist Filmkunstmesse Leipzig (24.8.2010)
Der Countdown läuft... Von Montag, 13.9. bis Freitag, 17.9.2010 veranstaltet die AG Kino – Gilde, der Interessenverband der Programmkinos und Filmkunsttheater, die 10. Filmkunstmesse Leipzig. Die Anmeldefrist für die Teilnahme läuft noch bis zum 30.8.2010. Jeder Kinobetreiber, Filmverleiher und Branchenvertreter kann sich bis zum erwähnten Termin per Akkreditierungsformular bei der Geschäftsstelle der AG Kino-Gilde akkreditieren. Die Formulare sind unter www.filmkunstmesse.de herunterladbar. Die Filmkunstmesse wird finanziell und ideell unterstützt durch MDM, BKM, FFA und Stadt Leipzig, präsentiert wird sie von Blickpunkt:Film und dem PLAYER-Kinomagazin Leipzig. | | |
Arthouse-Charts mit "Männer im Wasser" (24.8.2010)
Kino mit Witz und Gefühl - das kommt immer wieder an beim Publikum in den Arthouse-Kinos. Nachdem "Das Konzert" jetzt lange auf Platz 1 war, konnte sich an diesem Wochenende nun die Wohlfühlkomödie "Männer im Wasser" auf Platz 1 nach Gesamtbesucherzahl und nach Besuchern pro Kopie setzen. Nach wie vor imposant ist, das Fatih Akins "Soul Kitchen" in seiner nunmehr 35. Woche weiterhin so beliebt ist, dass er immer wieder in den Charts auftaucht.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier... | | |
50 Jahre Beatles bei Filmfest Hamburg (23.8.2010)
Mit der Sektion „Strawberry Fields“ ehrt das Filmfest Hamburg 2010 die Beatles. Genau 50 Jahre ist es her, dass die Pilzköpfe ihren ersten Auftritt auf St. Pauli hatten, danach wurden sie weltberühmt. Das andere Jubiläum: John Lennon wäre dieses Jahr 70 Jahre alt geworden. Grund genug, einen Film über seine weitgehend unbekannten Jugendjahre zu zeigen, finden die Hamburger Festivalmacher. Das Filmfest Hamburg präsentiert daher am 2. Oktober „Nowhere Boy“ (Regie: Sam Taylor Wood) als Deutschlandpremiere im CinemaxX Dammtor. Man sieht John Lennon und seine Mutter, die ihm beibringt, wie man Banjo spielt, und ihn in die aufregende neue Welt des Rock´n´ Roll einführt. Als Lennon Paul McCartney kennen lernt, gründen sie ihre erste Band. Die letzten Einstellungen des Films zeigen, wie Lennon und seine Freunde ihre Gitarren ins Auto packen, um nach Hamburg zu fahren. Selbst Yoko Ono war begeistert von „Nowhere Boy“ und dem jungen Hauptdarsteller, dem britischen Shootingstar Aaron Johnson. » mehr... | | |
Neuer Gilden-Dienst (23.8.2010)
... mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Pianomania", "Le refuge - Rückkehr ans Meer", "Die wilde Farm", "Verlobung auf Umwegen", "Zarte Parasiten" und "Black Death" hier... | | |
FFA: Rekordumsatz trotz Besucherrückgang (23.8.2010)
Die Filmförderungsanstalt (FFA) hat die Halbjahreszahlen der deutschen Kinowirtschaft vorgestellt. Danach haben die deutschen Kinos in den ersten sechs Monaten dieses Jahres trotz rückläufiger Besucherzahlen ein Rekord-Halbjahresergebnis erzielt. Entscheidend für die zum vierten Mal in Folge gestiegenen Umsätze seien die Erfolge und erhöhten Eintrittspreise von 3D-Filmen, deren Besucherzahlen die FFA erstmals in einer Halbjahresstatistik gesondert erfasst. Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte neige er zu verhaltenem Optimismus, wobei das hervorragende Ergebnis des Vorjahres sicherlich nur sehr schwer zu toppen sei, betonte FFA-Vorstand Peter Dinges.
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Filmkunstmesse mit Preis der Jugendjury (23.8.2010)
Nachdem das gesamte Filmprogramm der Filmkunstmesse Leipzig feststeht, ist nun auch die Jugendjury perfekt: Acht Mädchen und Jungen im Alter von 16-18 Jahren werden fünf Tage lang die Messe begleiten, sich unter die 1000 Fachakkreditierten mischen, mitdiskutieren, Kinoatmosphäre schnuppern, den Machern ein entsprechendes Feedback geben, und natürlich vor allem sehr viele Filme sichten und bewerten. Die Jugendjury wird auch in diesem Jahr wieder ihren Favoritenfilm küren. Dank des Engagements der Sparkasse Leipzig wird dieser "Preis der Jugendjury" erstmals mit 2.000 Euro dotiert sein. Die Arbeit der Jugendjury wird auch von öffentlicher Seite wertgeschätzt - wie schon 2009 übernimmt Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Jugendjury! Zudem wird die Filmkunstmesse nicht nur durch MDM, BKM und FFA finanziell und ideell unterstützt, sondern auch durch die Stadt Leipzig. | | |
Regisseure aus Peru kommen zu Deutschland-Tour (20.8.2010)
Mit „Im Oktober werden Wunder wahr“ kommt am 14. Oktober eine sanfte Liebeskomödie bundesweit in die Kinos (Verleih: Neue Visionen). Der Film der Brüder Daniel und Diego Vega gewann in der Reihe Un Certain Regard der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes den Preis der Jury. Zum bundesweiten Kinostart nehmen die beiden Regisseure den Weg von Peru nach Deutschland auf sich. Auf einer ausgedehnten Premierentour werden sie „Im Oktober werden Wunder wahr“ in zahlreichen, ausgewählten Programmkinos persönlich vorstellen. Zwischen dem 10. Oktober und dem 16. Oktober werden sie mit ihrem Film u.a. in Hamburg, Bremen, Stuttgart, Nürnberg, Leipzig und Berlin sein. Auftakt der Premierentour ist die offizielle Deutschlandpremiere im Rahmen des 25. Unabhängigen Filmfest Osnabrück am 10. Oktober. „Im Oktober werden Wunder wahr“ eröffnet weiterhin am 14. Oktober die Peru-Filmtage in Tübingen. » mehr... | | |
Cinema to go für Rollis (20.8.2010)
Nach einer sehr erfolgreichen Premiere im Plenarsaal des Landeshauses und den Vorführungen im Cinema Münster wird das Programmkino den Film „Renn, wenn du kannst“ (in dem es um einen verliebten Rollstuhlfahrer geht) nun auch außer Haus zeigen. Es habe bereits Anfragen von Behinderteneinrichtungen gegeben, die den Film gerne mit mehreren Rollstuhl-Fahrenden sehen wollten, erklärten die Filmemacher den Westfälischen Nachrichten . Da das Kino an der Warendorfer Straße aber nicht über die genügende Anzahl an Stellplätzen verfügt, hat man dort jetzt in Absprache mit dem Filmverleih beschlossen, den Film auch außer Haus, direkt in den Einrichtungen zu zeigen. | | |
Digitale Welt - verkehrte Welt (19.8.2010)
Digitale Welt - verkehrte Welt: Während die Filmförderungsanstalt aktuell die Kinos in Deutschland anschreibt, dass die FFA "als Einrichtung der Filmwirtschaft besondere Verantwortung" für den digitalen Umrüstungsprozess der Kinobranche empfindet und das Zwei-Säulen-Modell von BKM und FFA ankündigt ("Nun könnte alsbald der Start erfolgen."), berichtet das Branchenblatt "Blickpunkt:Film", dass genau dieses Modell einem internen Brief des Verleiherverbandes nach bereits "vor dem Aus" steht. Im FFA-Schreiben heißt es: "Die Verleihwirtschaft hat zugesagt, dass sie den Digitalisierungsprozess bei beiden Gruppen unterstützen wird. Dieses Konzept wurde in der Branche (...) begrüßt und stieß auf weitgehende Zustimmung." Blickpunkt:Film dagegen schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, dass in dem vertraulichen VdF-Brief einer "Umsetzung des Digitalisierungsmodells praktisch keine Chance mehr eingeräumt" wird, insbesondere weil einerseits einige Kinoketten bereits Verträge mit Drittanbietern abschließen und andererseits der Drittanbieter Ymagis angeblich mit dem BKM über ein Modell für die "Kriterienkinos" verhandele. Das hätte wiederum kartellrechtliche Konsequenzen für das Gesamtmodell, d.h. eine kartellrechtliche Genehmigung eines "Fördermodells" unwahrscheinlich würde. Weiteren Informationen zufolge haben die Wettbewerbshüter bereits sogar schon signalisiert, dass sie das vom Bundeskabinett Ende Juni beschlossene Zwei-Säulen-Modell zu Digitalisierung der Kinos nicht genehmigen werden. Die Forderung der AG Kino-Gilde, des Verbandes der Programmkinos, und der AG Verleih, des Verbandes der unabhängigen Filmverleiher, nach kulturellen Förderkriterien und nach Technikneutralität, sprich Aufgabe des DCI-Zwanges, wird dadurch noch aktueller! (siehe Meldung unten). | | |
Programm der Filmkunstmesse steht fest (19.8.2010)
Es sind nicht mehr ganz 4 Wochen, bis zur Eröffnung der 10. Filmkunstmesse Leipzig am 13.9.2010 - und jetzt das komplette Programm fest. Im Internet kann man sich nun umfassend informieren über Seminare, Filme, Spieltermine und Sonderveranstaltungen. - Alle Infos unter www.filmkunstmesse.de | | |
Unabhängige Verleiher kritisieren Digitalisierungs-Entwicklung (19.8.2010)
Nach der vielfach öffentlich gemachten Kritik der AG Kino- Gilde (Förderung anhand von kulturellen Kriterien, Technik-Neutralität) hat nun auch der Vorstand der AG Verleih – Arbeitsgemeinschaft der unabhängigen Filmverleiher e.V. eine sehr kritische Stellungnahme zur aktuellen Digitalisierungs-Entwicklung formuliert: Man beobachte "mit großer Sorge die aktuelle Diskussion und die konkrete Entwicklung der Einführung des digitalen Kinos". In einer aktuellen Stellungnahme heißt es: "Nachdem ein branchenweites Modell zum digitalen Roll Out mit definierten Finanzierungsanteilen von Verleihern, Kinos, Werbewirtschaft und Filmförderern – das von der AG Verleih unterstützt wurde – bisher nicht zustande kam, stellte der BKM auf der Expertenanhörung des Kulturausschusses des Deutschen Bundestags ein Modell vor, das in einer reduzierten Form Förderbeihilfen zur Einführung des digitalen Kinos vorsieht. Wir begrüßen den grundsätzlichen Ansatz dieses Modells, das von der Notwendigkeit von Förderbeihilfen gerade für kleinere Filmkunsthäuser ausgeht. Allerdings erscheint uns dieses Modell nicht ausreichend geeignet, um den vitalen Anforderungen des ohnehin schwierigen Arthouse-Marktes in der Praxis gerecht zu werden. Gleichzeitig werden durch die kürzlich angekündigten Digitalisierungs-Initiativen einzelner Kinoketten in Partnerschaft mit neu auf den Markt drängenden Teilnehmern Fakten geschaffen, deren Auswirkungen auf den unabhängigen Verleihmarkt äußerst besorgniserregend sind. Wir sehen uns einer Situation gegenüber, in der das bisherige Geschäftsmodell zwischen Kinos und Verleihern und damit der gesamte unabhängige Arthouse-Markt massiv gefährdet
sind."
Grundsätzlich halte man "die Kombination von Umsatzgrenzen sowie kulturellen Kriterien wie das Abspiel deutscher und europäischer Filme und die Auszeichnung mit BKM-Kinoprogrammpreisen für unbedingt notwendig, um die Förderung der Kinodigitalisierung zu gestalten". Ganz besonders kritisiert wird auch "die Knebelung durch den von Hollywood vorgegebenen DCI-Standard" – selbstverständlich müssten auch die jetzt schon vorhandenen oder vergleichbare E-Cinema-Systeme akzeptiert werden! Zudem werden in scharfer Form die Auswirkungen der Third-Party-Modelle kritisiert, die wenig transparent seien und im Arthouse-Sektor zu einer Verteuerung führen würden!
- Die ganze Stellungnahme als PDF-Download hier… | | |
Eröffnung von BRITFILMS #4 im Cinema-Arthouse Osnabrück (18.8.2010)
Am 2. September 2010 um 10.00 Uhr eröffnet die 4. Ausgabe des englischsprachigen Schul-Filmfestivals BRITFILMS der AG Kino - Gilde dt. Filmkunsttheater im Cinema-Arthouse Osnabrück mit Sondervorführungen der Filme THE RACE von André F. Nebe (Irland/Deutschland 2009, Altersempfehlung: ab 8 Jahre, Vorführung in Anwesenheit des Regisseurs) und IT¹S A FREE WORLD von Ken Loach (UK/I/D/E 2007, FSK: 12, Altersempfehlung: ab 14 Jahre). Beide Filme laufen im englischsprachigen Original mit Untertiteln. Das Cinema-Arthouse Osnabrück lädt Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Vorführung zu einem moderierten Filmgespräch ein. Regisseur André F. Nebe wird seinen Film THE RACE über die elfjährige Mary, die ein Rennprofi werden möchte, persönlich vorstellen und nach dem Film die Fragen des Publikums beantworten. Für die älteren Klassen läuft Ken Loachs eindringlicher Film IT¹S A FREE WORLD über den globalisierten Arbeitsmarkt mit anschließender Diskussion auf Englisch. » mehr... | | |
CICAE-Preis in Locarno vergeben (18.8.2010)
Auf dem Filmfestival in Locarno hat die Jury der CICAE, der Internationalen Vereinigung der Filmkunstkinos, den ART CINEMA AWARD an die serbisch-deutsch-schwedische Produktion "BELI BELI SVET - WHITE WHITE WORLD/ The Miner`s Opera" vergeben. Die Schauspielerin Jasna Duricic bekam für Ihre Rolle in dem Film zudem den Darstellerpreis. In der Jury vertreten waren Svantje Wascher (Cinema Blow Up Berlin), Léa Morin (Cinémathèque de Tanger, Marokko) und Marianne Piquet (Le Rex, Chatenay-Malabry, Frankreich). In der Begründung der Jury heißt es: "Eine schöne Tragödie. Eine Resonanz einer Griechischen Mythologie. Zugleich modern, zeigt uns der junge Regisseur Oleg Novkovic in der Umsetzung des fantastischen Drehbuches von Milena Markovic, seinen Blick auf eine ehrliche Gesellschaft, auf wirkliche Menschen. Die Charaktere werden getrieben von der Liebe, ob sie erfüllt wird oder nicht - sie jagen der Liebe, der Sehnsucht nach Geborgenheit und Erotik hinterher. Zwischendurch - aus Lust, Verzweiflung, erheben erst einzelne Darsteller (später ein Chor) Ihre Stimme und singen sich für einen Moment frei. Und irgendwann ist eine Mutter bereit für Ihre Tochter alles zu tun.. so endet der Film wie er begonnen hatte; tragisch und schön." | | |
taz-Artikel zur KuKi-Schließung (18.8.2010)
Über die Schließung des KuKi im hessischen Schlüchtern (s. Meldung unten) berichtete nun auch die "tageszeitung". In der taz heißt es unter der Überschrift "Tod des Kommunalen Kinos - Und plötzlich macht das KuKi dicht" u.a.: Das Kino "ist am 30. Juni trotz gültigen Mietvertrags von der Stadt geschlossen worden - zwei Tage nachdem ein Konzept zum Ausbau des KuKi überraschend abgelehnt worden war. Momentan hält man den Kinobetrieb mit organisatorisch aufwändigen Exilveranstaltungen in Möbelhäusern und Sparkassen am Laufen." Zwischendurch hört sich das Ganze gar wie ein schlechter Krimi an, die "taz": "Unklar bleibt, warum die finanzielle Unterstützung im letzten Moment versagt, warum das Kino so abrupt geschlossen wurde, warum im Anschluss sogar Teile des Inventars aus dem Kino abtransportiert wurden." - Der ganze taz-Artikel hier... | | |
Arthouse-Charts (17.8.2010)
Nach Gesamtbesucherzahl bleibt die gefühls- und musikselige Komödie "Das Konzert" weiterhin Liebling der Arthousekino-Besucher(Innen). Nach Kopienschnitt gerechnet allerdings kam an diesem Wochenende die sensible, zarte Liebesgeschichte "Mademoiselle Chambon" auf Platz 1. Der zweite Neuling von diesem Wochenende, "London Nights", der von verträumten und vertrunkenen Nächten in Londons europäischer Underground-Szene erzählt, konnte sich im Mittelfeld platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier... | | |
Kulturkino KuKi droht Schließung (16.8.2010)
Im hessischen Schlüchtern droht die zwangsweise Schließung des Kulturkinos KuKi durch die Stadt. Dagegen regt sich mittlerweile massiver bundesweiter Protest. Nicht nur der Vorstand der AG-Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater (Verband der deutschen Filmkunstkinos mit 510 Leinwänden in 367 Mitgliedsbetrieben) ist bestürzt über die Nachricht einer drohenden Schließung des engagierten und mehrfach ausgezeichneten KulturKinos KUKI - nunmehr meldet sich auch aus New York der Oskarpreisträger Volker Schlöndorff, einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure zum gleichen Thema. Schlöndorff hatte vor einigen Jahren das Kulturkino Schlüchtern aus Anlass einer Werkschau seiner Arbeiten kennen und lieben gelernt. » mehr... | | |
Festivalbericht: Frischer Wind am Lago Maggiore (16.8.2010)
Unser Korrespondent Günter H. Jekubzik war auf dem 63. Internationalen Filmfestival Locarno 2010 - sein Fazit: "Eigentlich war alles wie immer in Locarno: Ein Spätstarter aus Asien gewann den Goldenen Leoparden. Doch gleichzeitig war vieles anders: Oliver Père, der neue Künstlerische Direktor des Festivals sorgte für frischen Wind am Lago Maggiore." - Der ganze Festivalbericht hier...
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Neuer Gilden-Dienst (16.8.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Bal - Honig", "Jane’s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall", "Ich und Orson Welles", "Zwischen uns das Paradies" und "Duell der Magier" hier... | | |
Locarno-Leopard geht nach China (16.8.2010)
Wie von Nachrichtenagenturen beschrieben wird, hat beim 63. Internationalen Filmfestival von Locarno "das Leise und Subtile einen deutlichen Sieg über alles Schrille errungen. Der Goldenen Leopard und die anderen wichtigen Auszeichnungen ignorierten alle gewalt- und sexgeladenen Beiträge..." Damit bestätige sich das Konzept des neuen Leiters Oliver Père, der auf die Förderung junger Autoren und Regisseure setze, "die mit eigener Handschrift ein Publikum bedienen, das im Kino mit Anspruch unterhalten werden möchte". Der Hauptpreis ging an den chinesischen Film "Han Jia/Winterferien", eine Ballade über den Alltag von halbwüchsigen Schülern im China von heute, die ihre Umwelt kritisch beurteilen. - Infos u.a. tagesschau und Festival-Site... | | |
Une bonne coopération (13.8.2010)
Die Französische Botschaft in Berlin unterstützt nach "Die Eleganz der Madame Michel" erneut einen Film: Zum Kinostart von DER KLEINE NICK wurde eine enge Kooperation zwischen Wild Bunch Germany / Central Film Verleih und der Kulturabteilung der Französischen Botschaft sowie dem Institut Français vereinbart. Bundesweit wurden 21 deutsch-französische und französische Kulturinstitute mit Unterrichts- und Werbematerialien zum mit über 5,5 Millionen Besuchern erfolgreichsten französischen Film des letzten Jahres beliefert. Ende August wird DER KLEINE NICK in den Räumlichkeiten der Französischen Botschaft in Berlin in Anwesenheit des Regisseurs Laurent Tirard und des Hauptdarstellers Maxime Godart seine Deutschlandpremiere feiern. | | |
Wim Wenders zu seinem 65. Geburtstag (13.8.2010)
Am morgigen Samstag, den 14. August, wird Filmemacher WIM WENDERS 65 Jahre alt. In einem Glückwunschschreiben würdigt Kulturstaatsminister Bernd Neumann Wenders zu seinem 65. Geburtstag:
„In einem Interview zu Ihrem dreizehnten Kinofilm, „Der Himmel über Berlin“, eine der berührendsten romantischen Geschichten des deutschen Films und zugleich eine Liebeserklärung an die Menschheit, haben Sie gesagt: „Das Kino muss wieder versuchen, den Menschen dienlich zu sein. Das Kino könnte der Engel sein“. Dieser Engel will zu den Menschen in ihrer ganzen Unvollkommenheit hinabsteigen – und in der Tat: Ihre filmischen Meisterwerke wie „Der Stand der Dinge“, „Paris, Texas“, „Don’t Come Knocking“, Ihre Dokumentarfilme wie „Buena Vista Social Club“ und „The Soul of Man“ wenden sich den Grundfragen unseres Seins unmittelbar und auf mitfühlend-melancholische Weise zu. Sie urteilen nicht und reflektieren in sorgfältigen und behutsamen Aufnahmen gleichzeig darüber, wie das Kino und das Bildermachen an sich unsere Wahrnehmung der Welt prägen. Für diese einzigartige Leistung wurden Sie 2005 beim Filmfestival von Locarno mit dem Ehrenleoparden ausgezeichnet. Zahlreiche weitere Preise – unter anderem der Deutsche Filmpreis, der Europäische Filmpreis und die Goldene Palme von Cannes – zeigen, wie anerkannt Ihr Schaffen international ist. Als erster Filmregisseur wurden Sie 2006 Träger des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste.
Wie viele Ihrer Filmfiguren sind auch Sie ein großer Reisender und haben als einer der ganz wenigen deutschen Regisseure der Nachkriegszeit auch jenseits des Atlantiks großen Erfolg. Nun erobern Sie mit Ihrem neuen Filmprojekt „Pina“ sozusagen wiederum einen neuen Kontinent, den des 3D-Films. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Zu Ihrem 65. Geburtstag gratuliere ich Ihnen herzlich, verbunden mit den besten Wünschen.“ - Wir schließen uns an... | | |
"Chambon"-Regisseur im Interview (12.8.2010)
Am heutigen Donnerstag startet der Film "Mademoiselle Chambon" - "wirklich französisches Kino wie aus dem Bilderbuch... Ein Film, so zart wie ein Wimpernschlag seiner zerbrechlichen Hauptdarstellerin Sandrine Kiberlain", wie die Frauenzeitschrift "Brigitte" schreibt. In der TAZ ist ein ausführliches Interview mit dem Regisseur Stephane Brizé zu lesen über den Inhalt des Films und seine Art, Filme zu drehen. - Das ganze taz-Interview hier...
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Mary und Max sind besonders wertvoll (11.8.2010)
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat neue Filmprädikate vergeben: Als "besonders wertvoll" wurden "Mary & Max oder schrumpfen Schafe, wenn es regnet", "Ich, einfach unverbesserlich" und "Oskar und die Dame in Rosa" bewertet. Zu "Mary und Max" heißt in der Begründung: "Ein poetisches Kunstwerk über die Höhen und Tiefen von Freundschaft. Ein Film der mit seinen unglaublich vielschichtigen Protagonisten und seiner ganz eigenwilligen, von morbider Schönheit geprägten Ästhetik überzeugt. Bezaubernd skurril und absolut kultverdächtig." - Alle Prädikate hier... | | |
Kinderfilmfestival LUCAS mit Thema Mobbing (10.8.2010)
Vom 5. bis zum 12. September 2010 heißt es in Frankfurt am Main wieder: Vorhang auf für die neuesten Kinderfilme bei LUCAS. Wie die Festivalmacher betonen, "scheut sich das bundesweit traditionsreichste Kinderfilmfestival nicht davor, in seiner 33. Ausgabe Kinderfilme mit komplexen Geschichten und sensiblen Themen zu zeigen". Die Filmauswahl des Festivals beweist die Vielschichtigkeit des Genres Kinderfilm, das mehr zu bieten hat als kommerzielles Popcornkino. In den Filmbeiträgen erleben die Zuschauer, wie sich Kinder in ihrem Alltag von Problemen nicht entmutigen lassen und oft ohne die Hilfe Erwachsener eigene Auswege finden. Ein Beispiel ist das beklemmende dänische Drama MEIN LIEBSTER FEIND (DK 2010), in dem es um Gewalt und Gegenwehr im Schulalltag geht. Der Regisseur Oliver Ussing wird anlässlich der Deutschlandpremiere seines Filmes bei LUCAS anwesend sein und für Fragen bereit stehen. » mehr... | | |
Arthouse-Charts (10.8.2010)
Recht gut angelaufen ist der spanische Film "Me Too - Wer will schon normal sein?" über die Liebe zu einem "Behinderten". Nach wie vor ein Publikumsliebling ist auch die burleske und sehr gefühlvolle Filmballade "Das Konzert" von Radu Mihaileanu.
Alle aktuellen Hits der deutschen Programmkinos hier... | | |
Bundespräsident Christian Wulff Schirmherr für Vision Kino (9.8.2010)
Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft über VISION KINO - und setzt damit das Engagement seines Vorgängers Horst Köhler fort, der VISION KINO seit 2006 durch seine Schirmherrschaft unterstützte. „Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass der Bundespräsident so bald nach seinem Amtsantritt die Schirmherrschaft übernommen hat. Damit ermutigt er nicht nur uns, sondern alle Akteure und Initiativen und nicht zuletzt die zahlreichen Lehrkräfte und Schüler, die im Bereich der Filmbildung und Filmkompetenz aktiv sind“, so Sarah Duve, Geschäftsführerin von VISION KINO. In seinem Schreiben betont der Bundespräsident, dass ihm die Förderung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen ein gesellschaftliches Anliegen ist, dem er sich auch weiterhin verbunden fühle. Bereits als niedersächsischer Ministerpräsident würdigte und unterstützte Christian Wulff die Arbeit von VISION KINO, als er gemeinsam mit dem Botschafter Japans in Deutschland die SchulKinoWochen in Niedersachsen eröffnete.» mehr... | | |
Filmfestival im neuen Kino in Dschenin (9.8.2010)
Die Eröffnung des Kinos im palästinensischen Dschenin mit deutscher Hilfe ist weiterhin Thema in den Medien in Deutschland. So schreibt die BERLINER ZEITUNG über das gestartete Filmfestival im dem Kino ("Die Waffe Kunst - Das Filmfestival Dschenin stellt sich gegen den Teufelskreis des israelisch-palästinensischen Konflikts") und DIE ZEIT über die Eröffnung des Kinos ("Die Hoffnung führt Regie - In Dschenin, einst Zentrum der Intifada, wird nach mehr als 30 Jahren das schönste Kino der Westbank wieder eröffnet. Die Macher träumen von einer neuen Ära der Annäherung". Ein ausführlicher Bericht war vor kurzem auch in der Tagesschau. | | |
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Humpday
Eine amüsante Betrachtung einer verzwickten Männerfreundschaft. Mehr... | |
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